Was ist ein Misstrauensantrag?
Er ist ein parlamentarisches Instrument, mit dem die Abgeordneten die Regierung politisch zur Verantwortung ziehen können. Wird er mit den erforderlichen 289 Stimmen angenommen, muss die Regierung zurücktreten.
Misstrauen, Artikel 49.3 (Absatz 3) und die Abstimmungsregeln in der französischen Nationalversammlung verstehen.
Ein Misstrauensantrag ist ein parlamentarischer Vorgang, mit dem die Abgeordneten die Regierung politisch zur Verantwortung ziehen können.
Dieser Leitfaden bietet auf CIVIX eine klare institutionelle Orientierung, um die verschiedenen Situationen zu unterscheiden und Ergebnisse richtig einzuordnen.
Diese Angaben helfen dabei, die allgemeine Funktionsweise des Verfahrens zu verstehen.
Er ist ein parlamentarisches Instrument, mit dem die Abgeordneten die Regierung politisch zur Verantwortung ziehen können. Wird er mit den erforderlichen 289 Stimmen angenommen, muss die Regierung zurücktreten.
Er ermöglicht der Nationalversammlung die politische Entscheidung, ob die Regierung im Amt bleiben soll.
Wenn die Regierung nach Artikel 49.3 (Absatz 3) der französischen Verfassung ihre Verantwortung übernimmt, gilt der Text als angenommen, sofern kein innerhalb von 24 Stunden eingebrachter Misstrauensantrag Erfolg hat. Erreicht der Antrag die erforderlichen 289 Stimmen, stürzt die Regierung und der Text wird nicht angenommen. Erhält er weniger als 289 Stimmen, bleibt die Regierung im Amt und der Text gilt als angenommen.
Für seine Annahme muss ein Misstrauensantrag die absolute Mehrheit aller Mitglieder der Nationalversammlung erhalten: 289 Stimmen bei insgesamt 577 Sitzen als Bezugsgröße.
Dieses einfache Schema macht die Logik des Verfahrens verständlich.
❌ Antrag abgelehnt (weniger als 289 Stimmen) → Die Regierung bleibt im Amt und der Text gilt als angenommen
✅ Antrag angenommen (289 Stimmen erforderlich) → Die Regierung muss zurücktreten
Die Regeln für Unterschriften und Fristen hängen von der verfassungsrechtlichen Grundlage des Misstrauensantrags ab.
Für die Einbringung sind mindestens 58 Unterschriften erforderlich. Die Abstimmung darf erst 48 Stunden nach der Einbringung stattfinden. Eine oder ein Abgeordneter darf während derselben ordentlichen Sitzungsperiode höchstens drei Anträge und während derselben außerordentlichen Sitzungsperiode höchstens einen Antrag unterzeichnen.
Der Antrag muss innerhalb von 24 Stunden nach der Übernahme der Verantwortung durch die Regierung eingebracht werden und benötigt mindestens 58 Unterschriften. Die Abstimmung darf erst 48 Stunden nach der Einbringung stattfinden. Die Begrenzung auf drei Unterschriften je ordentlicher und eine Unterschrift je außerordentlicher Sitzungsperiode gilt in dieser Situation nicht.
Seine Einbringung unterstützen und ermöglichen, dass er förmlich registriert wird.
An der öffentlichen Abstimmung teilnehmen, die nach seiner Einbringung stattfindet.
Einige einfache Bezugspunkte helfen dabei, Misstrauensanträge in ihren historischen Zusammenhang einzuordnen.
Aktueller Misstrauensantrag (CIVIX-Abstimmung)
Abstimmung Nr. 5730
Ergebnis: Antrag abgelehnt
Ja-Stimmen: 140
Erklärung: Die absolute Mehrheit von 289 Stimmen wurde nicht erreicht
Dies sind die wichtigsten institutionellen Folgen, verständlich erklärt.
CIVIX ermöglicht es, Abstimmungen zu Misstrauensanträgen, die Stimmen der Abgeordneten und die Positionen der Fraktionen einzusehen.
Er wird von Abgeordneten eingebracht und muss die Unterschriften von mindestens einem Zehntel der Mitglieder der Nationalversammlung erhalten, also 58 Unterschriften.
Nein. Es werden nur die Ja-Stimmen gezählt. Der Antrag muss die absolute Mehrheit aller Mitglieder der Nationalversammlung erreichen.
Nein. Wird ein nach Artikel 49 Absatz 3 eingebrachter Antrag nicht angenommen, bleibt die Regierung im Amt und der Text gilt als angenommen.